Die Adventszeit rückt immer näher und ein verregneter Novembertag kann genutzt werden, um zusammen mit den Kindern dekorative Sterne für die weihnachtliche Gestaltung der Wohnräume zu basteln. Aus wenigen Materialien, wie Papier, Perlen, kleinen Zweigen und Heißkleber können kinderleichte Kreationen entstehen.

Mit Haushaltsgegenständen basteln

Weiße Kaffeefilter bringen nicht nur leckeren Geschmack, sondern auch in wenigen Schritten schöne Papiersterne. Dafür werden die Filter halbiert, noch mal gedrittelt und zum Schluss erneut auf die Hälfte gefaltet. Anschließend werden mit der Schere einzelne Bereiche herausgeschnitten. Der entfaltete Stern kann nun auf bunten Bastelkarton mit den anderen Kunstwerken auf einer Sternencollage arrangiert werden oder mit einem Faden als Baumschmuck dienen.

Auch Backpapier kann nicht nur beim Backen, sondern auch bei Basteln zur Hilfe genommen werden. Für Heißkleber-Sterne dient das Papier als Unterlage. Mit dem Heißkleber zeichnet man die Form eines Sternes – wobei natürlich auch andere Motive möglich sind – nach und verbindet die Seiten mit einem Gitter oder Wellenmuster. Sobald der Heißkleber getrocknet ist, wird der Stern mit Gold- oder Silberlack besprüht und kann zum Beispiel als Geschenkanhänger verwendet werden.

Farbenfrohe Sterne aus Perlen

In Bastelläden findet man eine riesige Auswahl an Perlen in verschieden Farben, Formen und Größen. Diese kann man nicht nur zum Verzieren von Kleidung oder Herstellen von Schmuck gebrauchen, sondern auch schöne Perlensterne daraus zaubern. Aus einem circa 90 Zentimeter langem Stück dünnen Basteldrahts und einer Vielzahl Perlen in zwei oder drei Farben wird der Stern gebastelt.

Im ersten Schritt werden so sechs rote und zwölf grüne Perlen aufgefädelt: zuerst zwei grüne, dann eine rote und das immer abwechselnd. Die Perlen werden zu einem Ring gefasst und dafür muss das eine Drahtende noch mal durch alle Perlen gefädelt werden, damit es auch stabil ist. Wichtig ist dabei, dass der Ring in der Mitte des Drahtes liegt, also die beiden Drahtenden auf einer Höhe enden. Über die beiden Enden kommen im nächsten Schritt noch einmal drei grüne und zwei rote Perlen. Nun muss der Draht zurück durch die letzte rote Perle gezogen werden und bekommt noch einmal drei grüne dazu. Um die Sternspitze fertigzustellen, muss der Draht durch die zweite rote Perle im Kreis und die darauffolgenden beiden grünen Perlen hindurchgezogen werden. Diese Vorgänge wiederholen sich, bis sechs Sternspitzen entstanden sind.

Weihnachtsstern aus Holz

Beim nächsten Spaziergang mit dem Kind werden möglichst gleichstarke Zweige gesammelt. Zehn Stück reichen für einen Stern, da die Stöckchen doppelt gelegt werden. Mit der Gartenschere wird das Holz auf die gewünschte Länge zugeschnitten und jeweils zwei Zweige werden an beiden Enden mit Draht aneinandergewickelt. An dem einen Ende eines solchen Zweigbündels wird ein weiteres in V-Form angelegt und festgebunden. Dieser Vorgang wird noch ein einmal wiederholt.

Nun wird ein Sternenzacken mit der Spitze nach links gehalten. Der zweite wird von oben so darüber gelegt, dass jedes Zweigbündel einmal über und einmal unter dem anderen liegt, wie bei einem Flechtmuster. Das rechte untere Ende wird anschließend zusammengebunden. Ein letzter Zweig-Doppelstrang wird dann noch in das Flechtmuster eingeschoben, damit der Stern auch fünf Spitzen hat, und wiederum mit Draht fest geschnürt. Damit die Zweige sich etwas biegen lassen und nicht so schnell brechen, empfiehlt es sich, diese vorher in Wasser einzulegen.